Startseite » Tiere


Eine umfangreiche Bildergalerie vieler heimischer Tiere finden Sie hier:
http://www.wespenspinnen.de/content-75-bildergalerie.html

Nutria

NutriaDie Nutrias stammen ursprünglich aus Südamerika und werden immer wieder mit dem Biber oder auch der Bisamratte verwechselt. Sie ist mit den Stachelratten verwandt, deren Artgenossen jedoch hier alle auf dem Land leben, während das Nutria im Wasser lebt. In vielen Städten oder Parks, sind die Nutrias mittlerweile sehr zutraulich geworden. Ein Nutria kann bis zu 10kg schwer werden und erreicht eine Körperlänge von über 60cm. Der dunkle Schwanz ist rund, nicht behaart und kann drei Viertel der Körperlänge erreichen. Das Fell weißt eine Vielzahl von Fahrnuancen auf, es reicht von rotbraun über hellbraun bis hin zu fast weiß. Nutrias ernähren sich überwiegend vegetarisch, sie bevorzugen Blätter und Wurzeln von Wasserpflanzen. Sie können das ganze Jahr über Nachwuchs bekommen, nach fast 5 Monaten bringt das Weibchen bis zu 8 Junge zur Welt. Nach weiteren 5 Monaten sind diese selber geschlechtsreif. Ihre Nester bauen sie selber und der Eingang befindet sich oberhalb des Wassers, darin unterscheiden sie sich auch vom Biber und der Bisamratte. Sie erreichen ein alter von etwa 10 Jahren.

Rotwidderchen

RotwidderchenSehr schön lassen sich die Rotwidderchen an ihrer schwarz-roten Färbung erkennen. Auf der Oberseite der Flügel befindet sich ein Muster aus Streifen oder Flecken, die sich mit ihrer roten Farbe sehr gut von der schwarzen Grundfarbe abheben. Das Rotwidderchen erreicht eine Flügelspannweite von fast 4,5 Zentimeter. Man findet sie in vielerlei Lebensräumen, unter anderem auf trockenen Wiesen, aber auch in feuchten Sümpfen. Bei uns sieht man die Rotwidderchen meist in den Sommermonaten. Die Raupen der Rotwidderchen, kann man bereits ab Ende Sommer sehen, sie überwintern und werden im Frühjahr wieder aktiver, bevor sie sich im Mai beziehungsweiße Juni, verpuppen.

veränderliche Krabbenspinne

veränderliche KrabbenspinneDie veränderliche Krabbenspinne bekam ihren Namen durch ihre beiden vorderen Beinpaare, die die Spinne eher wie eine Krabbe aussehen lassen. Die Weibchen können zur Tarnung ihre Farbe wechseln, von grün, nach weiß oder gelb und sich so der Umgebung anpassen. Man findet sie häufig auf Blüten auf denen sie dann auf ihre Beute warten. Die veränderliche Krabbenspinne, hat es gerne warm und sonnig. Mit etwas über einem Zentimeter kann man sie auch gut mit bloßem Auge erkennen, wenn man sie trotz ihrer Tarnfarbe gefunden hat. Sie schreckt auch nicht vor deutlich größerer Beute, wie zum Beispiel Schmetterlingen oder Hornissen, zurück. Damit die Spinne nicht selber durch ihr Opfer gestochen wird, hält diese es mit ihren langen Vorderbeinen, weit von sich entfernt. Die Männchen, die auch oft selber zur Beute des Weibchens werden, begatten diese meist im Frühsommer. Das Weibchen bewacht den von ihr gemachten Kokon, in dem sich die Eier befinden. Nachdem die Spinnen aus ihren Eiern geschlüpft sind, überwintern sie am Boden.

Schmalbauchwespe

SchmalbauchwespeDie Schmalbauchwespe wird etwa 1,2 cm groß. Diese Wespen sind rot und schwarz und haben eine sehr enge Taille, ihr Hinterleib ist hinten wieder ein kleines bisschen dicker und zeigt im Flug häufig nach oben. Man findet die Schmalbauchwespe an Waldrändern oder bei Hecken, also überall dort, wo ihre Wirtstiere zu finden sind, man sieht sie häufig von Mai bis in den September hinein. Sie legt ihre Eier in die Bruträume von Solitärbienen, wo dann ihre Larve die Eier beziehungsweise die Larven der Biene isst.

Streifenwanze

Streifenwanze Durch ihr schwarz rotes Streifenmuster auf dem Rücken, ist die Streifenwanze leicht zu erkennen und mit einer Größe von etwa 12mm, kann man sie auch leicht mit bloßem Auge sehen. Auf der Unterseite hat sie jedoch schwarze Punkte und keine Streifen. Dieses Muster macht sie unverwechselbar. Man sieht sie recht häufig auf den Blütenständen von Pflanzen. Die Streifenwanzen paaren sich im Mai und Juni. Im darauffolgenden Monat legt das Weibchen dann seine Eier ab.

Auerochse

AuerochseDer Auerochse ist der Vorfahre unserer heutigen Kühe. Sie erreichen eine Höhe von bis zu 160 Zentimeter. Er hat ein glänzendes schwarzes Fell mit einem beigefarbenen Strich auf dem Rücken, dem sogenannten Aalstrich. Außerdem besitzen sie hellbraunes Haar auf der Stirn. Nach der Geburt, ist die Fellfarbe des Auerochsen deutlich heller, sie dunkelt erst im Laufe des ersten Lebensjahres nach. Da er Pflanzenfresser ist, ernährt er sich von Gräsern. Auerochsen sind Herdentiere, wobei es in einer Herde immer nur einen Bullen gibt, die anderen Tiere sind Jungtiere und weibliche Auerochsen. Auffällig beim Auerochsen sind seine großen, nach vorne geschwungenen Hörner, die eine Länge von 80 Zentimeter erreichen können.

Buschkänguru

BuschkänguruDie Buschkängurus sind kleiner als ihre Verwandten die Kängurus. Sie werden lediglich bis zu 7 Kilogramm schwer und etwa 80 Zentimeter lang. Sie haben ein braunes Fell. Buschkängurus können nicht sehr gut hüpfen, sie nehmen damit einen Platz zwischen den normalen Kängurus und den Baumkängurus ein. Sie sind Pflanzenfresser und ernähren sich von Früchten, Blättern und Gräsern.

Alpaka

AlpakaUrsprünglich stammt das Alpaka aus Südamerika. In Deutschland werden Alpakas nicht wegen ihrer Wolle gehalten, sondern meist als Hobby. Bei uns gibt es zirka 2000 Alpakas. Alpakas zählen zu den Kamelen, sie haben einen dünnen, langen Hals und dünne Beine, aber keinen Höcker. Alpakas sind den Lamas sehr ähnlich, sie sind lediglich kleiner und leichter. Sie erreichen ein Körpergewicht von bis zu 65 Kilogramm und die Rückenhöhe beträgt etwa 100 Zentimeter. Man findet Alpakas in sehr vielen verschiedenen Farben, die meisten sind jedoch beige beziehungsweise weiß, man findet aber auch schwarze, rote,  braune und auch gefleckte Tiere gibt es. In Gruppen fühlen sie sich am besten, da es sich um Herdentiere handelt. Das Alpaka frisst nur Gras, da es sich um einen Pflanzenfresser handelt.

Eichelhäher

Eichelhäher
Foto von Arnold Kappel
Die Farbe des Eichelhähers ist braun-rötlich, er hat einen schwarzen Streifen, vom Schnabel ein Stück nach schräg hinten. Am Kopf oben ist er weiß mit schwarzen Streifen. Die Flügel sind braun und schwarz, außerdem gibt es ein auffälliges blauschwarzes Feld. Mit seinen etwa 170 Gramm Gewicht, seiner Körperlänge von bis zu 35 Zentimeter und seiner Flügelspannweite von über 50 Zentimeter, gehört er zu den größeren Heimischen Vögeln. In seinem Nest, welches aus Reisig in Astgabeln gemacht wird, brühtet er bis zu 17 Tage seine bis zu 7 Eier aus. Er ernährt sich überwiegend von Eicheln, aber auch von Haselnüssen und Bucheckern. Im Herbst lagert er unzählige Vorräte für den Winter, diese vergräbt er einzeln im Boden, dadurch trägt er auch zur Verbreitung dieser Pflanzen bei, da er nicht alle seine Vorräte wiederfindet. Der Eichelhäher lässt sich immer wieder von Ameisen mit deren Ameisensäure bespritzen, vermutlich dient dieses Verhalten der Parasitenbekämpfung.

Langhornmotte

Langhornmotte Die Langhornmotte gehört zu den Schmetterlingen. Die Flügelspannweite kann bis zu 2cm betragen. Ihre Vorderflügel sind etwa 4 mal länger als breit. Die Langhornmotten haben längliche Körper. Ihre Flügel sind metallisch glänzend. Die Hinter-Flügel sind mit Fransen versehen und abgerundet. Die Männchen haben unglaublich lange Fühler, die deutlich länger als der eigentliche Körper sind. Am behaarten Kopf befinden sich der Saugrüssel. Bei den Langhornmotten handelt es sich um Tagaktive Tiere. Die Männchen vollführen regelrechte Balz-Tänze in der Nähe der Weibchen. Die Larven der Langhornmotte frisst Blätter und Blüten.



All Rights Reserved by Thomas Kappel



Langhornmotte Die Langhornmotte gehört zu den Schmetterlingen. Die Flügelspannweite kann bis zu 2cm betragen. Ihre Vorderflügel sind etwa 4 mal länger als breit. Die Langhornmotten haben längliche Körper. Ihre Flügel sind metallisch glänzend. Die Hinter-Flügel sind mit Fransen versehen und abgerundet. Die Männchen haben unglaublich lange Fühler, die deutlich länger als der eigentliche Körper sind. Am behaarten Kopf befinden sich der Saugrüssel. Bei den Langhornmotten handelt es sich um Tagaktive Tiere. Die Männchen vollführen regelrechte Balz-Tänze in der Nähe der Weibchen. Die Larven der Langhornmotte frisst Blätter und Blüten.